Lange Weihnachtsgedichte

Gerade die etwas älteren von uns – man nennt sie heute die Mittvierziger – wissen noch durchaus wie das war, als man noch lange Weihnachtsgedichte auswendig lernen musste um sie in der Schule vorzutragen: bei der Adventsfeier mit den Eltern oder einfach so, weil es zum Unterricht gehörte. Viele haben es gehasst, lange Weihnachtsgedichte auswendig lernen zu müssen und doch war es ein gutes Training für das Gehirn. Und vielleicht ist nicht alles in Erinnerung geblieben, aber einige Sätze blieben sicher doch hängen. Hier finden Sie lange Weihnachtsgedichte – nicht nur um die Erinnerung aufzufrischen, sondern auch die Freude daran wieder zu entdecken.


Weihnachten ohne Rentier Rudolph?

Der Weihnachtsmann stapft durch den Wald.
Es ist der Weihnachtswinterwald.
Die Weihnachtszeit steht vor der Tür.
Muss finden dieses schlimme Tier.

Denn ohne ihn, das wär famos,
trüge ich ein schlimmes Los.
Müsste alle Geschenke tragen.
Kinderaugen würden klagen.

Denn so manche Spielzeugbahn,
käme bei den Kids nicht an.
Weil der Sack wird immer schwerer
und der Spielzeugberg wird höher.

Elfen macht den Schlitten klar!
Wo besteht noch ne Gefahr?
Das die Bescherung wird ein Flop,
ohne Mutters neuen Topp?

Endlich findet er das Rentier.
Traf sich mit manch Waldgetier.
Jetzt wird endlich alles gut.
Der Weihnachtsmann hat guten Mut.

Manfred Basedow, Rostock, den 28.11.2009

Ode an den Winter

Juchhee nun ist es klirrend kalt,
der See ist zugefroren,
bezaubernd weiss der Winterwald,
und ich hab rote Ohren.

meine Hände kalt wie Schnee,
und erst meine Füsse,
ich geh jetzt rodeln he,he,he,
den Winter ich geniesse.

Schlittschuh laufen, rodeln gehen,
auf der Eisbahn glitschen,
mit meinen 54 Jahren,
komm´ ich schnell ins schwitzen.

mit Kindern ich den Schneeman bau,
ja,er ist uns gut gelungen,
und nun gibt es die Schneeball schlacht,
für mich und für die Jungen.

Draussen an der klaren luft,
mit den Kindern toben,
hat so richtig Spass gemacht,
Winter, -Fch muss dich loben.

bist du erst da, fühl ich mich frei,
und jung - wie all die Kinder,
diesen Zauber bringst nur du,
ich dank dir lieber Winter.

Weihnachtszeit

Bald ist es wieder mal so weit,
dann kommt die schöne Weihnachtszeit.

Der Himmel strahlt im hellen Glanz,
eine Englein auf den Wolken tanzt.
Und der Weihnachtsmann mit seiner Ruten
muß sich hier doch mächtig sputen.

Die Englein eifrig Kekse backen,
und für uns die Pakete packen.

Frau Holle die das treiben sieht,
nun die Betten an sich zieht,
kräftig schüttelt sie die Betten,
weil doch alle Kinder Schnee gern hätten.

Weiße Flöcken schweben aus dem Himmelszelt,
nun hernieder auf die Welt.
Die Bäume sich noch im Winde wiegen ,
jetzt ein weißes Kleid sie kriegen.

Das Feuer fläckert am Kamin,
und läßt uns unsere Wangen glühn.
Auch die Kinder basteln nun, und haben einiges zu tun.
Denn ja auch sie möchten kleine Gaben für die Eltern gerne haben.

Fein geschmückt wird nun das Haus,
und Mutter kocht den Weihnachts - Schmaus.
Fer Weihnachtsbaum ist schon geschmückt, der Heilige Abend näher rückt.

Das Renntier Rudolph scharrt schon mit den Hufen,
"Hei " Weihnachtsmann kommin die Kufen.
Auf dicken Wolenfelden,
gehts jetzt munter ,
zu den Erdenkindern runter.

Nun fahren sie von Haus zu Haus.
und tragen die Pakete aus.
Hell erklingen dort die Stimmen
um Weihnachtslieder an zu stimmen.

Angebrochen ist nun die Heilige Nacht,
ein Englein oben am Himmel wacht,
auf der Harfe spielt er leise,
eine wundersame Weise.

Denn überall auf dieser Erden
soll nun endlich Frieden werden.