Religiöse Weihnachtssprüche

Weihnachten ist eines der höchsten, christlichen Feste in unserem Kulturkreis. In den letzten Jahren hat die christliche Religion, gleich ob evangelisch oder katholisch, wieder an Popularität gewonnen. Die Menschen besinnen sich wieder mehr und mehr auf den Sinn des Weihnachtsfestes. Christliche Weihnachtssprüche gelten längst nicht mehr als „uncool“, sondern ganz im Gegenteil: sie werden wieder gerne angenommen. Weihnachts Sprüche religiös bzw. biblisch gehören wieder dazu, wenn man denen, die man liebt, ein frohes Fest wünschen möchte. Christliche, gar biblische Weihnachtssprüche unterstreichen symbolisch die Besinnlichkeit des Festes.


Das Wunder der Heiligen Nacht

Weihnachten ist das große Wunder
der vergebenden Gnade Gottes;
den verlorenen Leuten bietet ER ewiges Leben.

Das ist das Wunder der Heiligen Weihnacht,
dass ein hilfloses Kind unser aller Helfer wird.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
dass in die Dunkelheit der Erde die helle Sonne scheint,

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht,
dass traurige Leute ganz fröhlich werden können.

Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:
Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,
um es niemals wieder loszulassen.

Zigeuners Weihnachten

Durch das Dunkel des Waldes überm Tannenreis,
da flackert's wie Lichter, so brennend und heiß.
Da traben die Wölfe und bellen und schrei'n
mir eine einsame Christnacht ein -
denn heut soll der Heiland geboren sein.

Müd' lös' ich die Riemen am rissigen Schuh
und lausch den verlorenen Glocken zu.
Durch so viel Land ich auch schon schritt,
stets zog mir das liebliche Märchen mit,
dass Gott am Kreuze für mich auch litt.

Und plötzlich werden die Augen mir nass,
ich wein' und bete und weiß nicht was.
"O du Gottessohn, du Marienkind,
erbarm' dich der Seelen in Wald und Wind,
die so wie ich in der Irre sind!"

Über die Geburt Jesu

Nacht, mehr den lichte Nacht! Nacht, lichter als der Tag,
Nacht, heller als die Sonn', in der das Licht geboren,
Das Gott, der Licht, in Licht wohnhaftig, ihm erkoren:
O Nacht, die alle Nächt' und Tage trotzen mag!

O freudenreiche Nacht, in welcher Ach und Klag,
Und Finsternis, und was sich auf die Welt verschworen
Und Furcht und Höllen-Angst und Schrecken ward verloren.
Der Himmel bricht! doch fällt numehr kein Donnerschlag.

Der Zeit und Nächte schuf, ist diese Nacht ankommen!
Und hat das Recht der Zeit, und Fleisch an sich genommen!
Und unser Fleisch und Zeit der Ewikeit vermacht.

Der Jammer trübe Nacht, die schwarze Nacht der Sünden
Des Grabes Dunkelheit, muss durch die Nacht verschwinden.
Nacht lichter als der Tag; Nacht mehr den lichte Nacht!